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Autogenes Training

Begriff
Das autogene Training ist eine sehr verbreitete Entspannungstechnik, die mit Hilfe von Suggestionen durch einen Therapeuten oder durch die Selbstsuggestion den Körper in einen entspannten Zustand versetzt. Das Prinzip und die Übungen des autogenen Trainings kann z.B. in mehrwöchigen Kursen erlernt werden. Um zum gewünschten Erfolg zu kommen, muss über einen längeren Zeitraum systematisch geübt werden.

Wirkweise
Bei dieser Form der Selbsthypnose werden z. B. durch ein Gefühl der Schwere oder der Wärme nacheinander Muskelpartien aktiv entspannt. Dadurch kommt es u.a. zu einer Beruhigung von Puls, Atmung, Blutdruck, also des gesamten vegetativen Nervensystems, dass bei der Stressregulation eine wichtige Rolle spielt.

Anwendungsgebiete
Die Übungen des autogenen Trainings helfen beim Abbau von Stress und Anspannung, verschiedenen Formen nervöser Organbeschwerden, Schlafstörungen, Migräne und psychosomatischen Erkrankungen. Auch als begleitende Therapieform ist sie – da nebenwirkungsfrei – sehr geeignet. Schwere psychische Erkrankungen können durch autogenes Training allein jedoch nicht erfolgreich behandelt werden.

Bewertung
Das autogene Training ist eine bewährte Entspannungsmethode, die leicht erlernt und selbständig durchgeführt werden kann. Die Kosten für eine Kursteilnahme werden im Rahmen der Prävention überwiegend mindestens einmal jährlich von den Krankenkassen übernommen.
Zuletzt bearbeitet 16.04.2009 11:49 Uhr
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