
Bei Muskelkater hilft leichte Bewegung
Artikel | 03.11.2010 09:55 Uhr
Muskelkater braucht keine absolute Ruhe, um abzuklingen. "Bewegung hilft und unterstützt den Heilungsvorgang", sagt Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.
Allerdings sollten es leichte Bewegungen sein - und auf keinen Fall übertriebene Aktivität. "Wärme, wie ein Bad oder auch Sauna, kann ebenfalls sinnvoll sein." Muskelkater entsteht dadurch, dass die Muskulatur überfordert wird und somit überbelastet. "Das passiert nicht nur Anfängern, sondern auch gut trainierten Sportlern, wenn sie ungewohnte Übungen ausführen", erläutert Froböse. Besonders häufig tritt der Muskelkater nach "abbremsenden" Bewegungen auf, zum Beispiel beim Bergabgehen, wo die Muskulatur bei jedem Schritt den Körper bremsen muss.
"Innerhalb der Muskeln kommt es daher bei Anspannung zu einer Dehnung, und Fasern werden auseinandergezogen", sagt der Wissenschaftler. Geschieht dies oft, und ermüden die Muskeln, dann zerreißen sogar die kleinen Eiweiß-Strukturen, aus denen die Muskelfasern gebildet werden. "Muskelkater ist also das Ergebnis von winzigen Verletzungen und Zerreißungen von Gewebe, was zwangsläufig zu Schmerzen führt."
Um diese Miniverletzungen zu reparieren, reagiert der Organismus mit einer lokalen Entzündung an den verletzten Stellen. "Dadurch erhöht sich die Durchblutung, das zerrissene Material wird abgebaut und abtransportiert und Neues angeliefert", erklärt Froböse. Das - und damit einhergehend eine Steigerung der Stoffwechselaktivität - ist notwendig, damit die "Wunden" schnell repariert werden. "Und dabei hilft natürlich auch Bewegung und Aktivierung des Muskels, denn auch dabei wird die Durchblutung erhöht und der Stoffwechsel angeregt." Wer sich aber gar nicht bewegt, der hat mehr vom Muskelkater: Die Heilung dauert dann einfach länger.
Allerdings sollten es leichte Bewegungen sein - und auf keinen Fall übertriebene Aktivität. "Wärme, wie ein Bad oder auch Sauna, kann ebenfalls sinnvoll sein." Muskelkater entsteht dadurch, dass die Muskulatur überfordert wird und somit überbelastet. "Das passiert nicht nur Anfängern, sondern auch gut trainierten Sportlern, wenn sie ungewohnte Übungen ausführen", erläutert Froböse. Besonders häufig tritt der Muskelkater nach "abbremsenden" Bewegungen auf, zum Beispiel beim Bergabgehen, wo die Muskulatur bei jedem Schritt den Körper bremsen muss.
"Innerhalb der Muskeln kommt es daher bei Anspannung zu einer Dehnung, und Fasern werden auseinandergezogen", sagt der Wissenschaftler. Geschieht dies oft, und ermüden die Muskeln, dann zerreißen sogar die kleinen Eiweiß-Strukturen, aus denen die Muskelfasern gebildet werden. "Muskelkater ist also das Ergebnis von winzigen Verletzungen und Zerreißungen von Gewebe, was zwangsläufig zu Schmerzen führt."
Um diese Miniverletzungen zu reparieren, reagiert der Organismus mit einer lokalen Entzündung an den verletzten Stellen. "Dadurch erhöht sich die Durchblutung, das zerrissene Material wird abgebaut und abtransportiert und Neues angeliefert", erklärt Froböse. Das - und damit einhergehend eine Steigerung der Stoffwechselaktivität - ist notwendig, damit die "Wunden" schnell repariert werden. "Und dabei hilft natürlich auch Bewegung und Aktivierung des Muskels, denn auch dabei wird die Durchblutung erhöht und der Stoffwechsel angeregt." Wer sich aber gar nicht bewegt, der hat mehr vom Muskelkater: Die Heilung dauert dann einfach länger.
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