
Frauen machen Druck: "Pille danach" ohne Rezept
Artikel | 10.12.2003 17:58 Uhr
Berlin. Die "Pille danach" soll es auch in Deutschland möglichst bald ohne Rezept geben. Das brachten ExpertInnen und Teilnehmerinnen bei einer Fachtagung in Berlin zum Ausdruck.
Während diese hormonelle Nachverhütung mit einem Gestagenpräparat bereits in 28 Ländern ohne Rezept möglich ist, soll in Deutschland darüber erst im Frühjahr 2004 endgültig entschieden werden.
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Familienplanungszentrum Balance, Berlin, pro familia, Landesverband Berlin, Geburtshaus für eine selbstbestimmte Geburt e. V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Gegner dieser Verhütungsmethode in Deutschland führen deren wiederholte und missbräuchliche Anwendung ins Feld und rücken das Präparat in die Nähe von Abbruchmethoden. Die ExpertInnen, u. a. von der Weltgesundheitsorganisation und aus Frankreich und Österreich, verwiesen auf internationale Erfahrungen, die zeigen, dass es keine erstzunehmenden Nebenwirkungen gibt, auch wenn die Pille danach mehrmals angewendet wird. Wichtig sei eine möglichst frühe Einnahme nach dem Geschlechtsverkehr. In vielen Ländern können die Apotheker die Pille danach kostenlos an minderjährige Jugendliche abgeben.
Die "Pille danach" mit dem Bestandteil Levonorgestrel bewirkt keine Abtreibung. Je nach dem Zeitpunkt des Monatszyklusses der Frau verzögert oder verhindert sie den Eisprung oder die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Sie ist deshalb nicht mit der sogenannten Abtreibungspille
Während diese hormonelle Nachverhütung mit einem Gestagenpräparat bereits in 28 Ländern ohne Rezept möglich ist, soll in Deutschland darüber erst im Frühjahr 2004 endgültig entschieden werden.
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Familienplanungszentrum Balance, Berlin, pro familia, Landesverband Berlin, Geburtshaus für eine selbstbestimmte Geburt e. V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Gegner dieser Verhütungsmethode in Deutschland führen deren wiederholte und missbräuchliche Anwendung ins Feld und rücken das Präparat in die Nähe von Abbruchmethoden. Die ExpertInnen, u. a. von der Weltgesundheitsorganisation und aus Frankreich und Österreich, verwiesen auf internationale Erfahrungen, die zeigen, dass es keine erstzunehmenden Nebenwirkungen gibt, auch wenn die Pille danach mehrmals angewendet wird. Wichtig sei eine möglichst frühe Einnahme nach dem Geschlechtsverkehr. In vielen Ländern können die Apotheker die Pille danach kostenlos an minderjährige Jugendliche abgeben.
Die "Pille danach" mit dem Bestandteil Levonorgestrel bewirkt keine Abtreibung. Je nach dem Zeitpunkt des Monatszyklusses der Frau verzögert oder verhindert sie den Eisprung oder die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Sie ist deshalb nicht mit der sogenannten Abtreibungspille
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