
Kurz mal krankgeschrieben: DAK kritisiert gängige Praxis
Artikel | 01.07.2004 18:13 Uhr
Kiel. Nach Ansicht der Angestellten Krankenkasse (DAK) gehen viele ihrer Versicherten vor allem deshalb zum Arzt, um eine Krankschreibung zu erhalten und sich bei ihrem Arbeitgeber abzusichern. Die Angestelltenkasse hält deshalb rund 1,7 Millionen Arztbesuche in Deutschland für überflüssig. Das berichtet die Ärzte Zeitung am Donnerstag.
Arbeitgeber vermuten bei Kurzzeit-Erkrankten schnell Missbrauch und verlangen sehr früh ein ärztliches Attest. So ergab eine Umfrage, dass jeder dritte befragte Arbeitnehmer schon ab dem ersten Krankheitstag ein Attest vorlegen muss. Der Gesetzgeber schreibt das Attest erst ab dem vierten Krankheitstag vor.
Die Kritik der Kasse geht auch die Ärzte, die nach Auffassung der zu lange krankschriebenSo werde häufig grundsätzlich bis zum Wochenende krankgeschrieben - unabhängig davon, ob ein Patient am Montag oder am Mittwoch zum Arzt geht.
Arbeitgeber vermuten bei Kurzzeit-Erkrankten schnell Missbrauch und verlangen sehr früh ein ärztliches Attest. So ergab eine Umfrage, dass jeder dritte befragte Arbeitnehmer schon ab dem ersten Krankheitstag ein Attest vorlegen muss. Der Gesetzgeber schreibt das Attest erst ab dem vierten Krankheitstag vor.
Die Kritik der Kasse geht auch die Ärzte, die nach Auffassung der zu lange krankschriebenSo werde häufig grundsätzlich bis zum Wochenende krankgeschrieben - unabhängig davon, ob ein Patient am Montag oder am Mittwoch zum Arzt geht.
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