
Linsen in Klimaanlagen-Luft: Tränenersatz hilft
Artikel | 20.07.2010 15:29 Uhr

In klimatisierten Räumen bekommen Kontaktlinsen-Träger schnell gereizte Augen. Meist helfen Tropfen gegen die Trockenheit
Foto: dpa
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Wichtig sind außerdem häufiges Blinzeln und Erholungspausen für die Augen - zum Beispiel von der Arbeit am Computerbildschirm. Hilft das alles nicht, gibt es nur noch eins: Linsen aus dem Auge nehmen und Brille aufsetzen. Böhme leitet das Ressort Kontaktlinsen im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.
Klimaanlagen machen Kontaktlinsenträgern zu schaffen, weil sie die Luft austrocknen - und diese wiederum trocknet die Linsenoberfläche aus, erläutert Böhme. "Je mehr Luftzug es gibt, umso mehr verdunstet der Tränenfilm. Hinzu kommt häufig das viele Starren auf den Bildschirm mit zu seltenem Zwinkern."
Träger formstabiler Linsen haben in der Regel kaum Probleme mit Klimaanlagen, weil die Linsen selbst kein Wasser aufnehmen. Weiche Linsen sind laut Böhme dagegen wie ein Schwamm, der alles aufsaugt und an der Oberfläche trockener wird. Ersatzpräparate, die den Tränenfilm stabilisieren, sollten aber konservierungsmittelfrei sein, um das Auge vor Chemikalien zu schützen. Eine natürliche Möglichkeit sind zum Beispiel Produkte mit Hyaluronsäure, empfiehlt der Experte. Dabei handelt es sich um einen körpereigenen Stoff, der Wasser binden kann und das Linsen-Tragen in klimatisierten Räumen angenehmer macht.
Infos zu Kontaktlinsen: www.kontaktlinseninfo.com
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