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Mehr Information mehr Service

Den Wettbewerb um mehr Service zwischen den Krankenkassen will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gemeinsam mit der Stiftung Warentest und der Verbraucherzentrale Bundesverband ankurbeln.

"Die Krankenkasse wird zum echten Dienstleister, der sich um die Versicherten mit ihren individuellen Bedürfnissen kümmern und bemühen muss", betont Ulla Schmidt und verweist darauf, dass mit Einführung des Gesundheitsfonds alle die Kassen für gleichartige Versichertengruppen gleich viel Geld erhalten. Das sei eine faire Grundlage, die es ermöglicht, einen Wettbewerb um beste Qualität und besten Service zu starten.

Dabei spielt der Versicherte eine zentrale Rolle. Nur wenn er über die Service- und Leistungsangebote der Kassen ausführlich informiert ist, kann er sich für die seinen Bedürfnissen am besten entsprechende Kasse entscheiden.

Die Informationskampagne startet mit einer Aktion unter der Überschrift "Fragen Sie Ihre Krankenkasse". Dazu werden neun Millionen Karten von der Größe eines Personalausweises verteilt. Hierauf sind Fragen aufgelistet, die der Versicherte seiner Kasse stellen soll, um Qualität und Service einschätzen zu können. Als Kriterien dafür gelten unter anderem gute Erreichbarkeit, Hilfe bei der Vermittlung von Arztterminen oder Kostenübernahme für Gesundheitskurse.

Darüber hinaus haben die Partner eine Broschüre entwickelt und Informationen auf ihren Internetseiten zusammengestellt. Ziel der Aktion ist es, die Versicherten für den neuen Servicewettbewerb der Kassen zu sensibilisieren. Versicherte sollen wissen, in welchen Punkten sich die gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden und worauf sie achten sollten.

Weitere Informationen und Bestellung der Karte und Broschüre:
www.bmg.bund.de/kassenservice
www.test.de/gkv
www.vzbv.de
22.02.2009 | Artikel