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Rauchverbot senkt Infarktgefahr deutlich

Ein Drittel weniger Herz- und Lungenerkrankungen in Toronto

Rauchen ist in Europa die häufigste Todesursache bei unter 70-Jährigen
Foto: dpa
Rauchen ist in Europa die häufigste Todesursache bei unter 70-Jährigen
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Ein Drittel weniger Patienten mit akuten Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen verzeichnen die Notfallaufnahmen der Kliniken der kanadischen Metropole Toronto. Damit hat das Rauchverbot in Bars und Restaurants deutlich Wirkung gezeigt.
Ein erstes Rauchverbot in öffentlichen Räumen war schon vor zehn Jahren erlassen worden. Der Vergleich der Patientenaufnahmen vor dieser Zeit und danach ergab einen Rückgang an Herzinfarkten, Angina pectoris, Schlaganfall und anderen akuten Herzkreislauferkrankungen um 39 Prozent, bei Asthma, Bronchitis, Pneumonie und anderen akuten Atemwegserkrankungen um 33 Prozent.
Da es einen solchen Rückgang in kanadischen Vergleichregionen ohne Rauchverbote nicht gab, sehen Experten die zerstörerische Wirkung von Passivrauchen auf Gefäße und Atemwege als erneut bestätigt an.