
Wir sind für unsere Gesundheit selbst verantwortlich
Unser Wohlbefinden ist für uns wichtig und auch für unsere soziale Umgebung. Die Gesellschaft profitiert davon, wenn es uns gut geht und fördert das mit solidarischen Mitteln. Doch unser solidarisches Gesundheitssystem kann nur dann weiter erfolgreich existieren, wenn wir unsere individuelle Verantwortung für uns und unsere Familie stärker wahrnehmen. Das hat mehrere Ursachen:
1. Die erste liegt in den Erfolgen der modernen Medizin selbst begründet. Die Möglichkeiten, schwerste Erkrankungen erfolgreich zu heilen, wurden und werden mit größerem Forschungs-, Präventions- und Therapieaufwand erkauft. Die Durchführung umfangreicher, breit angelegter Vorbeugungsmaßnahmen, Impfaktionen Screenings einerseits und die Konzentration auf wenige aber finanziell insgesamt aufwendige Behandlungen andererseits erfordert im individuellen Bereich bei einfachen Erkrankungen – die bisher den Großteil der Arztbesuche ausmachen – ein größeres eigenes Engagement.
2. Selbsthilfe bei Bagatellerkrankungen hat einen nicht zu unterschätzenden positiven Nebeneffekt. Indem wir unseren Körper auf Erkrankungen hin erforschen, lernen wir ihn wieder besser kennen, stimulieren wir seine Eigen-, seine Selbstheilungskräfte.
3. Ein Großteil der Erkrankungen hat heute etwas mit unserer Lebensweise zu tun. Nicht umsonst sprechen wir von Zivilisationskrankheiten. Sie sind Folge von Essgewohnheiten, Bewegungsarmut, Arbeitsstress. Beispiele dafür sind Depressionen und Übergewicht – Ärzte können hier in der Regel nur beratend einschreiten. Jeder muss sich selbst damit auseinandersetzen und seine Eigenverantwortung dafür erkennen.
4. Selbsthilfe hat viel mit Wissen zu tun – über den eigenen Körper, über medizinische, gesundheitsfördernde Angebote. Gesundheit ist heute ein profitables Feld für die Wirtschaft: Wir stehen einer Vielzahl von Angeboten gegenüber, bei der wir – und nur wir selbst – entscheiden müssen, was für uns förderlich ist.
1. Die erste liegt in den Erfolgen der modernen Medizin selbst begründet. Die Möglichkeiten, schwerste Erkrankungen erfolgreich zu heilen, wurden und werden mit größerem Forschungs-, Präventions- und Therapieaufwand erkauft. Die Durchführung umfangreicher, breit angelegter Vorbeugungsmaßnahmen, Impfaktionen Screenings einerseits und die Konzentration auf wenige aber finanziell insgesamt aufwendige Behandlungen andererseits erfordert im individuellen Bereich bei einfachen Erkrankungen – die bisher den Großteil der Arztbesuche ausmachen – ein größeres eigenes Engagement.
2. Selbsthilfe bei Bagatellerkrankungen hat einen nicht zu unterschätzenden positiven Nebeneffekt. Indem wir unseren Körper auf Erkrankungen hin erforschen, lernen wir ihn wieder besser kennen, stimulieren wir seine Eigen-, seine Selbstheilungskräfte.
3. Ein Großteil der Erkrankungen hat heute etwas mit unserer Lebensweise zu tun. Nicht umsonst sprechen wir von Zivilisationskrankheiten. Sie sind Folge von Essgewohnheiten, Bewegungsarmut, Arbeitsstress. Beispiele dafür sind Depressionen und Übergewicht – Ärzte können hier in der Regel nur beratend einschreiten. Jeder muss sich selbst damit auseinandersetzen und seine Eigenverantwortung dafür erkennen.
4. Selbsthilfe hat viel mit Wissen zu tun – über den eigenen Körper, über medizinische, gesundheitsfördernde Angebote. Gesundheit ist heute ein profitables Feld für die Wirtschaft: Wir stehen einer Vielzahl von Angeboten gegenüber, bei der wir – und nur wir selbst – entscheiden müssen, was für uns förderlich ist.
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Zuletzt bearbeitet 06.11.2008 15:07 Uhr
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